KiGo-Brief 4 – Karfreitag

10. April 2020 – Karfreitag

 

Liebe Kinder,

dieser Kindergottesdienstbrief erreicht euch nicht am Sonntag, das ist schon mal anders. Und vielleicht habt ihr gehört, dass jemand den gestrigen Tag als „Gründonnerstag“ bezeichnete. Wir sind am Ende der Passionszeit und nähern uns an Ostern und das sind die wichtigsten Feiertage für uns Christen. Ich weiß, viele finden Weihnachten am besten, aber ehrlich, Ostern ist viel wichtiger. Und wenn ihr diesen Brief lest und dann noch den am Ostersonntag, dann versteht ihr, warum. Und jeder Tag hat jetzt seinen eigenen Namen: Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag, Ostersonntag und Ostermontag.

Am Gründonnerstag erinnern wir uns daran, dass Jesus mit seinen Jüngern Abendmahl feierte. Jünger, das waren Freunde und etwas wie seine Mitarbeiter. Sie waren immer dabei. Und sie hörten immer auf darauf, was Jesus zu sagen hatte. Sie kannten ihn sehr gut. Jesus sagte: Esst Brot und trinkt Wein, und denkt daran wie ich gestorben bin. Jesus wusste nämlich, dass er sterben würde.

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Immer, wenn wir in der Kirche Abendmahl feiern, denken wir an Jesus und merken, dass er uns ganz nahe ist.

Denn am nächsten Tag, an dem Karfreitag, wurde Jesus gefangen genommen. Die Menschen sagten, dass er etwas falsch gemacht hätte. Zum Beispiel, dass er den Tempel in Jerusalem kaputt machen wollte. Aber das stimmte nicht. Sie fragten ihn: Bist du Gottes Sohn? Jesus sagte: Ja, ich bin es. Sie glaubten ihm nicht und dachten, dass er lügt. Deshalb sagten sie: Du musst sterben. Er wurde verurteilt und von Soldaten an ein Kreuz gehangen. Das können wir in jeder Kirche sehen. Dort ist er dann gestorben. Als er starb, gab es ein großes Gewitter und es wurde dunkel. Gott war sehr traurig. Das passierte aber, damit uns Gott alles, was wir im Leben falsch machen, vergeben kann.

Am Abend aber kam ein reicher Mann und lies Jesus vom Kreuz nehmen und legte ihn in sein eigenes Grab. Das hatte er schon für sich machen lassen. Es war eine Höhle. Arbeiter hatten diese Höhle mit Hammer und Meißel in einen großen Felsen gehauen. Dort wurde Jesus hineingelegt. Vor den Eingang wurde ein großer Stein gerollt, sodass niemand hineingehen konnte.

Die Jünger, aber auch weitere Leute, die Jesus kannten, waren sehr traurig. Sie konnten nicht verstehen, dass es das Ende von Jesus sein sollte. Es war aber nicht das Ende. Das erfahrt ihr am Sonntag.

  • Jetzt könnt ihr euer Stationsbild erweitern. Legt ein Kreuz und baut ein Felsengrab in einem Garten. Und vergesst den Stein zum Zurollen nicht!

Eure Anna und euer David

Und das habt Ihr zu diesem Thema gebastelt:

Danke für alle Einsendungen! 🙂